1. Ich bin in Bad Segeberg geboren und dachte ganz lange, dass ich „im Sägewerk“ geboren wurde.
  2. Ich bin die Jüngste von sieben Geschwistern.
  3. Ich hab acht Neffen und eine Nichte. Mein ältester Neffe ist nur sechs Jahre jünger als ich und wird bald schon 30, voll erwachsen, uahhh!
  4. Ich bin so richtig auf dem Land im Landkreis Cuxhaven aufgewachsen, mein Heimatdorf hat nicht mal 900 Einwohner*innen.
  5. Wenn ich auf dem Deich stehe und/ oder aufs Wasser gucken kann, fühle ich mich direkt zu Hause.
  6. Mein Mädchenname ist Löffler – es gibt einen Vogel, der so heißt, in weiß und in rosa.
  7. Der Namen Löffler ist weit verbreitet, weshalb mein Mann und ich seinen – selteneren –  Namen als Familiennamen gewählt haben.
  8. Unser Sohn ist nach seinem Urgroßvater benannt – die Tradition hab ich in meinem „Gap Year“ in Island kennen und schätzen gelernt. Den Urgroßvater gibt es noch, er hat vor Kurzem seinen 98. Geburtstag gefeiert!
  9. Ich habe nach dem Abi ein halbes Jahr in bzw. auf Island gelebt. Dort habe ich als Babysitter und Hotel-Hilfskraft für meine Gastfamilie gearbeitet. Und in der Hausbau-Firma meines Gastvaters ausgeholfen.
  10. Ich habe bestimmt schon 30-mal Nordlichter gesehen. Ist auch beim 31. Mal noch toll.
  11. Ich habe Germanistik, Jüdische Studien und Journalistik studiert.
  12. Ich habe sowohl das Latinum, als auch das Hebraicum und das Jiddicum.
  13. Mein Name – Deborah – stammt aus der Bibel und heißt „Biene“.
  14. Auf Jiddisch heiße ich Dvoire, in der Verniedlichung auch Dvoirele – daher stammt der Website-Name!
  15. Ich habe ein redaktionelles Volontariat gemacht und je ein Jahr bei der TV Movie und Gala.de gearbeitet, bevor es mich in die Agenturwelt verschlagen hat.
  16. Mein Mann und ich haben seit 2016 einen Schrebergarten, bloggen über unser „Ein Stück Arbeit“ und haben einen Instagram-Kanal sowie einen Podcast.
  17. Ich verbringe so viel Zeit, wie es geht, im Garten. Hier bauen wir Gemüse und Blumen an und setzen diverse DIY-Projekte um.
  18. Wir haben schon zwei Bücher veröffentlicht: „Das Leben muss man gießen“ und „Alles auf Grün. Das Handbuch für nachhaltiges Gärtnern und klimafreundliche Gartengestaltung„. Das dritte „Projekte zum Anpacken„, erscheint am 27.10. 2022!
  19. Seit knapp zehn Jahren ist Hamburg meine Wahlheimat. Wenn ich mich nochmal für einen anderen Wohnort entscheiden müsste, wären das Arhus, Utrecht oder Lissabon.
  20. Mein Traum ist es allerdings, einen Resthof zu kaufen, diesen zu renovieren und dann als Workshop-Space mit tollem Garten und hoffentlich ein paar Tieren zu führen!
  21. Apropos: Ich bin Katzen- und Hundemensch. Wir haben eine Katze (Hauskatze), einen Kater (Waldkatzen-Mix) und eine Hündin (Aussie-Doodle).
  22. Ich gehe nur sehr ungern in den Zoo, dafür umso lieber in Tierparks oder auf Gnadenhöfe, die Arche Warder zum Beispiel finde ich super!.
  23. Ich liebe Kaffee UND Tee – nur grünen Tee und Matcha mag ich gar nicht.
  24. Ich mag kein Marzipan, kein Karamell und esse Popcorn, wenn überhaupt, nur salzig.
  25. Ich esse alles außer Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, Eier mit flüssigem Eigelb und vegetarische Ersatzprodukte, die zu gut gemacht sind.
  26. Ich würde total gern Pilze sammeln gehen und sie dann auch verputzen, mir wird aber von allen außer von Champignons schlecht.
  27. Die 27 ist meine Lieblingszahl.
  28. Ich hab keine richtige Lieblingsfarbe, ich mag sehr viel – außer orange und quietschgelb.
  29. Ich ordne Namen, Zahlen und Monaten sowie Gefühlen oder Stimmungen Farben zu. Das nennt man Synästhesie.
  30. Ich liebe den Geruch von Heu, das auf der Wiese trocknet, den des Sommerregens auf Straßen und Wegen und den Duft von Wäldern und Parks, wenn das erste Laub gefallen ist.
  31. Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit.
  32. Als ich Teenie war, hat meine Mama für mehrere Jahre den Fernseher aus unserem Haushalt verbannt. Ich hab deshalb bei Popkultur-Phänomen aus dem Privatfernsehen richtige Bildungslücken.
  33. Meine erste CD waren die Hornkonzerte von Mozart. Die hat meine Mama mir als Ausgleich zu meiner zweiten CD geschenkt: „The Bad Touch“ von der Bloodhound Gang (ich musste nachgucken: von 1999, Partypeople).
  34. Ich hab in meiner Teeniezeit sonst eher deutschen HipHop gehört – und mich entsprechend angezogen. Teenage Dirtbag lässt grüßen!
  35. Ich singe im Chor, seitdem ich zwölf bin.
  36. Mit neun Jahren hab ich angefangen, Trompete zu spielen. Später bin ich auf Zugposaune umgeschwenkt. Ich hab im Posaunenchor und im Schulorchester gespielt. An meiner Abifeier hab ich das Instrument das letzte Mal in der Hand gehabt.
  37. Mein Musikgeschmack heute reicht von – bis. Ich kann eigentlich zu allem abgehen. Außer Metal oder sowas.
  38. Ich bin bekennender Swiftie, auch wenn ich mir das lange nicht eingestehen wollte.
  39. Eins der besten Alben der vergangenen Jahre ist „Harry’s House“ von Harry Styles und ich könnte mich in den Poschi beißen, dass ich den diesen Sommer nicht live gesehen habe.
  40. Apropos live: Ich liebe es, auf Konzerte zu gehen. Zuletzt war ich auf einem Konzert meiner Chorleiterin, davor auf dem Sommerkonzert der Hamburger Goldkehlchen.
  41. Mit 14 war ich das erste Mal auf dem Hurricane-Festival. Shaperoned von meiner Schwester, mit der ich nach den Konzerten dann im „Titty Twister“ die Nacht durchgetanzt hab.
  42. Ich hab mit 13 meinen ersten Babysitter-Job angetreten. Bald folgte Nachhilfe und dann der beste Sommerjob der Welt: Mädchen für quasi alles an der Wasserskianlage Neuhaus!
  43. Inzwischen haben Freunde von mir den Wasserskilift übernommen und ich greife den Boys in Sachen Kommunikation unter die Arme.
  44. Ich habe früher Schach gespielt, so richtig im Verein mit Punktspielen und all sowas! Ich bin 1994 Bezirksmeisterin der E-Jugend geworden.
  45. Obwohl ich als Teenie Fußball gespielt habe (linke Verteidigung), hab ich lange gedacht, ich sei unsportlich. Ich bin in Hamburg schon zweimal einen Halbmarathon gelaufen und war jahrelang regelmäßig joggen. Mein Knie hat irgendwann gestreikt, sodass ich auf Yoga umgestiegen bin.
  46. Ich kann stricken und nähen, aber mir das Häkeln beizubringen, hab ich bisher noch nicht geschafft.
  47. Eins meiner liebsten Hobbys  ist „Irgendwas mit Trockenblumen“. Ich hab kurz mal mit dem Gedanken gespielt, daraus ein Business zu machen, konnte mich bisher noch nicht dazu durchringen.
  48. Ich bin eine crazy Plantlady – allein in meinem Arbeitszimmer stehen zehn Zimmerpflanzen. Die fünf Minipflänzchen aus meinem Flaschengarten nicht mitgerechnet.
  49. Ich lese sehr gern, meist zwei Bücher gleichzeitig. Aktuell  ist es „Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen: (und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast)“ und sonst keins, das reicht mir nämlich!
  50. Das Lesen hab ich mir mit vier Jahren selbst beigebracht. Mit der „ADAC Motorwelt“.
  51. Ich schaue jeden Herbst mindestens einmal die „Gilmore Girls“ von vorne.
  52. Ich bin gefühlt die einzige, die noch Grey’s Anatomy schaut. Oder etwa doch nicht?!
  53. In meiner Zeit als Redakteurin bei der TV Movie war ich jede Woche ungefähr dreimal im Kino oder habe mir zu Hause Vorab-Versionen von Serien und Dokus reingezogen.
  54. Ich habe außerdem unzählige Interviews geführt. Meine Top 3: Diane Kruger, Jan Böhmermann und dieser eine süße Typ von Doctor’s Diary. War kurz schockverliebt. 😀
  55. Wen ich gern mal interviewen würde: Prinz – oder Nicht-mehr-Prinz Harry. Und Taylor Swift.
  56. Ich hab irre Höhenangst und fliege deshalb sehr ungern. Am und auf dem Wasser vergesse ich das aber meistens, komischerweise.
  57. Ich reise sehr gern und habe in Europa schon Vieles gesehen, darüber hinaus leider noch nicht so viel.
  58. Mein weitester Flug ging aber dafür wirklich weit weg: 2019 haben wir unsere Hochzeitsreise durch Japan gemacht. Das war soooo toll, ich möchte gern nochmal dorthin.
  59. Ich möchte gern einmal acht Wochen lang um die Ostsee roadtrippen.
  60. Camping ist leider gar nichts für mich – zu warm, zu kalt, zu unbequem.
  61. Ich liebe es aber, bei AirBnB & Co. nach Tiny Houses, umgebauten Zirkuswagen, Baumhäusern etc. zu stöbern und quartiere mich gern in etwas abgedrehten Locations ein.
  62. In diesem Sommer war ich mit meiner Schwester auf einer „Wohnarche“ in Arnheim. Die lag auf einem Nebenarm des Rheins, die Dusche war draußen an Deck!
  63. Meine Schwester Rebecka ist meine beste Freundin und war auch meine Trauzeugin.
  64. Zu meiner kirchlichen Trauung habe ich dasselbe Kleid getragen wie sie: das Hochzeitskleid unserer Mama von 1972, das unsere Omi genäht hat.
  65. Am selben Tag hat meine Schwester auch eine unserer liebsten Geschichten zum Besten gegeben: Früher haben wir uns nicht so gut verstanden, ich hab nach einem Streit mal alle ihre Barbies mit Kupferspray angesprüht. Den „Teint“ haben sie bis heute.
  66. Ich liebe es, Dinge zu recyceln und upcyceln und stöbere mich gern durch Trödel und Flohmärkte – und dort am liebsten durch die Haushaltsauflösungskisten.
  67. Ich sammle gern Zeug für meine diversen Projekte, sortiere aber immer wieder aus. Einzig von Büchern kann ich mich schwer trennen – irgendwie klar, oder?!
  68. Damit das mit den Büchern nicht überhand nimmt, lese ich inzwischen viel auf dem IPad. Bücher, die mich richtig bewegen, kaufe ich dann aber nochmal „in echt“.
  69. Ich kann meinen Wecker nicht auf gerade Zahlen stellen – er bimmelt um 06:23.
  70. Laut Myers-Briggs-Test bin ich ein ENTJ-A, wobei ich mich eher als „Highly Functional Introvert“ bezeichnen würde.
  71. Ich lerne gern neue Leute kennen, bin aber ganz schlecht im Smalltalk.
  72. Ich bombardiere Menschen oft mit mehreren Fragen auf einmal. Und ärgere mich dann nach dem Gespräch, dass ich keine Gegenfrage bekommen hab! 🙂
  73. Ich finde oft Fotos von mir doof. Es gibt aber Ausnahmen. Mein Lieblingsbild von mir ist das hier:
Porträt der Autorin Deborah Hucht

Aus dem Autorenshooting für „Das Leben muss man gießen“ – Foto: Christina Körte.

Der Shootingtag für „Das Leben muss man gießen“ war so toll: das Licht, die Stimmung. Sieht man an meinem Lachen, oder?!

Hast du denn noch eine Frage? Oder einer der Fact klingt in dir nach? Lass mir gern einen Kommentar da!